Fall 4: Ein intensiver Tag, angefüllt mit Erlebnissen
Wenn Auslandsreisen aufgrund von Corona – Einschränkungen abgesagt werden, gibt es glücklicherweise jede Menge fantastische Erlebnisse an der Westküste.
Im Herbst hatten wir Besuch von 140 Schülern, samt deren Lehrern, von einer „Efterskole“ (Erweiterte Fortbildungsschule im Anschluss an die Realschule mit Internat, kein konkreter Vergleich zu deutschen Schulen). Auf dem Tagesplan standen Erlebnisse. Die Anzahl der Schüler machte es notwendig, sie in Gruppen einzuteilen, sodass alles ausprobiert werden konnte.
Während die einen auf Robbensafari mit dem Boot raus fuhren, waren andere auf Austernsafari, ausgerüstet mit Wathosen und wiederum andere bekamen eine Führung in „Jyllandsakvariet“ (Aquarium), „Iskunsten“ (Eisskulpturenausstellung) oder am Hafen von Thyborøn.
Dadurch, dass sich die Schüler abwechselten, kamen im Laufe des Tages alle in den Genuss, alles auszuprobieren.
Es waren auch spezielle Erlebnisse auf dem Programm, die wir nicht täglich anbieten. Zum Beispiel waren Schüler mit in „æ´motorrum” (im Motorenraum), wo sie Erzählungen über alte Schiffsmotoren lauschten und beteiligt waren, sie anzulassen.
Sowohl Mittagessen, als auch Abendbrot aßen die Schüler im Aquarium, wo Extratische für alle zusammen eingedeckt waren. Nach der offiziellen Schließzeit hatten sie die Räumlichkeiten ganz für sich, wo sie die Fische und Haie - „after dark“ - in der Dunkelheit erleben konnten.
Auch am Abend waren sie abwechselnd im Dunkeln auf Bernsteinsafari, wo sie mit speziellen UV-Lampen Bernstein an der Nordseeküste finden sollten. Hier war natürlich ein echter „Bernsteinjäger“mit, der ihnen Tipps und Tricks mit auf den Weg gab, um Bernstein zu finden und zu erkennen.
Nach 12 erlebnisreichen Stunden voller Erlebnisse, Gemütlichkeit und neuer Eindrücke verabschiedete sich unser Führer von den müden Schülern und Lehrern, die im Bus nachhause gefahren wurden.